Christina Dorn

ChristinaChristina Dorn

1997 bekam ich meinen ersten Hund: Orko, ein sibirischer Husky. Wie fast alle Ersthundbesitzer hatte auch ich überhaupt keine Ahnung, was die Haltung eines Hundes alles so mit sich bringt.

Für mich stand auf fest, dass ein Hund dieser Größe auf jeden Fall bestimmte Umgangsformen lernen muss. Also meldete ich uns in der Welpenstunde an und ging davon aus, dass man in der Hundeschule schon alles richten würde und ich nach kurzer Zeit mit einem wohlerzogenen Hund unterwegs sein würde. Schon bald dämmerte mir aber, dass es mit ein bisschen Welpentraining und Grunderziehung nicht getan sein würde. So stieg ich tiefer in das Thema ein und hatte zunehmend Spaß an der Beschäftigung mit Orko, besuchte die Erziehungskurse und ging in einen Verein, um dort Agility zu machen.

Nach zwei Jahren kam bei mir der Wunsch auf, in der Hundeausbildung mehr erreichen zu wollen, vor allen Dingen wollte ich Rettungshundearbeit machen. Dazu brauchte ich aber einen Hund, der sich besser motivieren ließ, längere Zeit arbeiten konnte und generell leichtführiger war, als Huskies es nun einmal sind. Nach guter Vorbereitungszeit kam dann Abby ins Haus, meine Malinoishündin.

Von da an gab es kein Halten mehr; Ich begab mich mit Abby in die Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes in Osnabrück, wo sie von Anfang an zeigte, was in ihr steckt. Wir trainierten Agility und Obedience und waren jeden Tag unterwegs. Natürlich trainierte ich auch weiterhin mit Orko.

Um nicht an einem Punkt stehen zu bleiben, besuchte ich während dieser Zeit immer wieder verschiedene Seminare zur Hundeausbildung und las alles, was mir über Hundeerziehung, Kynologie und verschiedene Trainingsmöglichkeiten in die Finger kam. Schließlich entwickelte ich mit einer befreundeten Trainerin das Konzept der Familienhundausbildung. Das war 2000 und in der Zwischenzeit ist eine Menge passiert und das Gesamtangebot hat sich umfangreich erweitert.

Ich bin der Meinung, daß die Hundeausbildung in den Gruppenstunden in unseren Trainingszentren eine sehr gute Möglichkeit ist, mit dem Hund die Ziele zu erreichen, die man sich vorstellt. Für diejenigen jedoch, die einen zuverlässigen Familienhund möchten, der sich harmonisch in die Familie einfügt, ist unser Angebot für Einzelstunden in der gewohnten häuslichen Umgebung sinnvoller. Ich bin sicher, daß unser Konzept für Sie die Möglichkeit ist, Ihren Hund erfolgreich auf die richtige Bahn zu bringen. Auch alle sportlichen Ziele können Sie in unseren Trainings erarbeiten, schauen Sie doch einfach in unseren Terminkalender.

Leider ist Abby am 4. Januar 2006 mit einer Darmdrehung eingeschläfert worden. Sie wurde nur fünfeinhalb Jahre alt. Das war ein alptraumhafter Tag für mich und ich danke allen, die so stark Anteil genommen haben. Wir werden sie sicher in guter Erinnerung behalten. Orko wurde im stolzen Alter von 14 einhalb Jahren am 13.4.2012 in meinen Armen eingeschläfert.

Mittlerweile ist meine zweite Malinoishündin Malu schon neun Jahre alt und eine supertolle Sportlerin. Seit Mai 2015 lebt eine kleine Australian Cattle Dog Hündin bei mir, sie ist jetzt 6 Monate alt. Sie durchläuft das komplette „Hundelogisch“ Programm und zeigt jetzt schon alle Eigenschaften, die ich mir von meinem Hund wünsche. Warten wir ab, was die Pubertät bringt ;-).

Ihre
Christina Dorn im September 2015